Immobilienmakler werden kreativ, um Häuser zu verkaufen

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Immobilienmakler werden kreativ, um Häuser zu verkaufen

Die Coronavirus-Pandemie beeinflusst aktuell viele Branchen. Viele Unternehmen müssen ihre Abläufe ändern, um im Geschäft zu bleiben. Das gilt auch für lokale Immobilienmakler.

Mehrere Immobilienmakler aus verschiedenen Städten in Deutschland bestätigten uns: Trotz des Coronavirus habe man immer noch Kunden, die ein Haus kaufen wollten.

„Wir mussten nicht wirklich kreativ sein, um den Geschäftsfluss aufrechtzuerhalten. Wir mussten kreativ werden, um unsere Kunden zu schützen“

Das Zeigen von Häusern über Smartphones in Form von „virtuellen Rundgängen„liegt aktuell voll im Trend. Die virtuellen Touren sollen sowohl Käufer als auch Verkäufer schützen.

Wir gehen als Makler in die entsprechenden Häuser und versuchen den Kunden die Immobilien via Video oder auch Facetime so gut wie möglich zu vermitteln. Wichtig ist es die Kunden zu schützen. In der aktuellen Situation sollen Kunden daher nicht persönlich zum Besichtigungstermin erscheinen. Wenn ein Kunde ernsthaftes Interesse an einer Immobilie hat und diese persönlich besichtigen will, dann ist diese selbstverständlich möglich. Hierbei müssen dann natürlich entsprechende Hygienevorschriften wie das einhalten des Mindestabstand, Hände desinfizieren und das Tragen eines Mundschutz beachtet werden. Grundsätzlich empfiehlt sich jedoch, zunächst eine virtuelle Besichtigung durchzuführen.

Ein Beispiel dafür, wie die Touren aussehen können:

„Wir kommen hier in die schöne offene Küche, mit einer riesigen Kücheninsel die direkt an den lichtdurchfluteten Wohnraum angrenzt.“

Natürlich sind auch weiterhin persönliche Besichtigungstermine möglich. Dabei sollte vor allem auf eine entsprechende Schutzausrüstungen wie Handschuhe, Masken und Überziehschuhe sowohl für Makler als auch Kunden geachtet werden.

Dies sei die neue Normalität wie uns mehrere Makler mitteilten. Man hoffe nur, dass es bald besser wird.

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